RFID-Zutrittskontrollpanel
Eigenständiger oder vernetzter RFID-Zutrittscontroller mit Unterstützung für Mifare 13.56MHz und EM4100 125kHz. Wiegand 26/34-Ausgang, IP65, CE/FCC-zertifiziert.
Worauf beim Einkauf zu achten ist
Zutrittskontrollsysteme sind langlebige, sicherheitskritische Anlagen — ein Ausfall, der Personen aus einem Gebäude aussperrt, ist ein ernstes betriebliches Problem. Spezifizieren Sie auf Zuverlässigkeit, nicht nur auf Preis.
Kartentechnologie. EM4100 (125kHz) ist eine veraltete, klonbare Technologie — mit einem $30-RFID-Klongerät lässt sich eine EM4100-Karte in Sekunden kopieren. Für alle ernsthaften Anwendungen: Mifare Classic, Mifare DESFire EV2 oder LEGIC Advant spezifizieren. DESFire EV2 ist der aktuell empfohlene Standard für sichere Zutrittssysteme.
Relaisbelastbarkeit und Fail-Safe vs. Fail-Secure. Legen Sie fest, ob die Türverriegelung bei Stromausfall öffnen soll (Fail-Safe — Tür öffnet bei Stromausfall) oder geschlossen bleiben soll (Fail-Secure — Tür bleibt verriegelt). Dies ist in vielen Ländern eine brandschutzrechtliche Anforderung und muss zur Türhardware passen. Überprüfen Sie, ob die Relaisbewertung mit der Last Ihres Türöffners oder Magneten übereinstimmt.
Wiegand-Verschlüsselung. Standard-Wiegand überträgt Kartendaten im Klartext — sie können abgefangen und wiedereingespielt werden. Für sicherheitskritische Anwendungen OSDP (Open Supervised Device Protocol) Version 2 spezifizieren, das verschlüsselte, bidirektionale Kommunikation bietet.
Häufige Probleme
Firmware-Sprachbeschränkungen — Manche chinesischen Zutrittskontrollpanels haben Verwaltungssoftware nur auf Chinesisch, ohne englisches SDK. Verfügbarkeit einer englischen Firmware und API-Dokumentation vor der Bestellung prüfen.
Kabellänge — Wiegand hat eine praktische Grenze von etwa <150m. Für längere Leitungen RS-485- oder TCP/IP-basierte Panels spezifizieren.
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