Akkuschrauber-/Bohrschrauber-Set (18V / 20V Max)
OEM-Akkubohrer- und Schraubersets mit 18V/20V-Li-Ion-Akkus. Technisch verifizierte Drehmomentangaben, CE/UL-Konformität und Akkuzellenprüfung für Großhandelskunden.
Akkuzellenqualität: die versteckte Variable
Der größte Unterschied zwischen einem 14-$-Set und einem 38-$-Set liegt im Akku. Chinesische Fabriken verwenden drei Zellklassen: Markenware wie Samsung 18650, Panasonic oder Murata; chinesische Tier-1-Zellen wie BAK oder CATL; und generische No-Name-Zellen. Generische Zellen erreichen die Nennkapazität oft nur auf dem Papier und verlieren innerhalb von 150 Ladezyklen 30–40 % Kapazität.
Fordern Sie vor Bemusterung Zellhersteller, Zell-Datenblatt und Testdaten an. Wenn der Lieferant diese Angaben nicht liefern kann, kalkulieren Sie mit generischen Zellen. Für EU/UK-Profimärkte muss die CE-Konformität auch das Ladegerät abdecken, nicht nur den Bohrschrauber.
Drehmoment unter Last testen
Leerlaufdrehzahlen sind einfach zu erreichen. Drehmoment unter echter Last trennt gute von schlechten Werkzeugen. Viele Spezifikationen nennen Stillstandsdrehmoment; das ist nicht das nutzbare Arbeitsdrehmoment. Für eine 45-Nm-Angabe sollten Sie das Drehmoment bei 50 % Drehzahl über 30-Sekunden-Lastzyklen prüfen lassen.
Auch das Bohrfutter ist ein wichtiger Prüfpunkt. Schlüssellose Futter günstiger Sets rutschen oft bei Bits über 15 Nm. Testen Sie mit einem 25-mm-Flachbohrer in Hartholz. Die Kupplungsstufen sollten reproduzierbare Drehmomente liefern; prüfen Sie mindestens Stufen 3, 9 und 18. Für Europa sind Geräusch- und Vibrationswerte nach EN 62841-2-1 auf dem Werkzeug relevant.
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